Hier finden Sie Rat und Hilfe:
Infotelefon zur Glücksspielsucht der
Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA)
Telefon: 0800 1 37 27 00

Die GlücksSpirale tut Gutes.
Zum Beispiel für die
Deutsche Stiftung
Denkmalschutz (DSD)

Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD)

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zählt seit 1991 zu den Destinatären der
GlücksSpirale. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wertvolle
Bausubstanz bedrohter Kulturgüter zu erhalten.

Zahlreiche Bauwerke und Kulturdenkmale benötigen eine dauerhafte Pflege und
Unterhaltung, um vor dem Verfall bewahrt zu werden.
Die GlücksSpirale tut Gutes.

Lüneburg, Historisches Rathaus

Als Lüneburg 956 erstmals urkundlich erwähnt wird, waren Burg und Kloster St. Michaelis auf dem Kalkberg, sowie die Saline bereits vorhanden. Um diese Kerne entwickelte sich bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts unter der Herrschaft der Billunger, später der Welfen, die Stadt Lüneburg. Herzog Otto das Kind, Enkel Heinrichs des Löwen, verlieh Lüneburg 1247 eigenes Recht. Als Mitglied der Hanse und Dank der Saline wurde Lüneburg reich.
Historisches Rathaus Lüneburg


Das historische Rathaus von Lüneburg ist ein massiv erbauter Gebäudekomplex am Ochsenmarkt. Er entstand seit dem 13. Jahrhundert in mehreren Bauabschnitten über einem U-förmigen Grundriss und zählt damit zu den ältesten Rathausbauten Deutschlands. Dieses besonders wertvolle Denkmal der Bau- und Stadtgeschichte ist hinter der barocken, nach 1703 entstandenen Fassade mit seiner überaus reichen Ausstattung erhalten geblieben.

Die Gerichtslaube von 1330 mit gotischen Gewölbemalereien, der sogenannte Fürstensaal, um 1607 errichtet, sowie die zwischen 1564 und 1567 entstandene Ratsdiele wurden bereits in ihrer Erbauungszeit reich ausgestattet. Dort und auch im sogenannten Niedergericht sind umfangreiche Gemälde, Wand- und Deckenmalereien, reiche Holzschnitzereien sowie Leuchter erhalten.

Die gesamte Ausstattung musste dringend gefestigt und gereinigt werden. Durch die kontinuierliche Nutzung waren vielfach Fehl- und Schadstellen entstanden, die gekittet und retuschiert werden mussten. Viele Verbindungen der hölzernen Einbauten waren nicht mehr intakt und stabil.

Bei den 25 Gemälden wurden im Mai 2000 durch den Restaurator Flicken und frühere misslungene Restaurierungsversuche entfernt und die Leinwände durch Hinterklebung gefestigt, Ausfransungen wurden verschweißt. Die Bilder erhielten eine sogenannte O-Retusche, d.h. der derzeitige Zustand wird erhalten, Farbauffrischungen und großflächige Ergänzungen erfolgen nicht.