GUTE TATEN
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Der Deutsche Olympische Sportbund verbindet als größte Personenvereinigung
in Deutschland Mitgliedschaften von rund 27 Millionen Bundesbürgern in mehr
als 90.000 Turn- und Sportvereinen.
Der DOSB hat dem Fremdenhass, der Intoleranz und Gewalt einen ebenso
entschiedenen Kampf angesagt wie der Manipulation und dem Doping. Er
engagiert sich für Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport und erfüllt auf dem
Gebiet des Spitzensports auch seine Aufgaben als Nationales Olympisches
Komitee.
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Stiftung Deutsche Sporthilfe
In den vergangenen 45 Jahren hat die Stiftung Deutsche Sporthilfe über 375 Millionen Euro - jährlich zwischen 10 und 12 Millionen Euro - für die Förderung von mittlerweile 44.000 jungen Talenten und Top-Athleten aufgewendet. Aktuell profitieren von dieser Unterstützung rund 3.800 Athleten aus fast allen olympischen Disziplinen, traditionsreichen nicht-olympischen Sportarten sowie dem Behinderten- und Gehörlosensport.
Ihre finanziellen Mittel bringt die Deutsche Sporthilfe vor allem durch Erlöse aus der Lotterie „GlücksSpirale“, Spenden, Events, Vermarktung und den Sport-Briefmarken sowie ihrer Spendenkampagne „Dein Name für Deutschland“ auf. Knapp drei Viertel der Ausgaben fließen an direkten und indirekten Förderleistungen an die Sportler.
Rollstuhlbasketball bringt Lebensfreude
Bei der SG Handicap Berlin spielen Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam in einem Team.
Sie sind mit großer Begeisterung und Hingabe dabei, dribbeln, passen und werfen. Ein zufriedenes Lächeln huscht über ihr Gesicht, wenn es ihnen gelungen ist, einen Korb zu erzielen. Nur in die Höhe können sie nicht springen, denn es handelt sich um Rollstuhlbasketballer, die bei der SG Handicap Berlin ihrer sportlichen Tätigkeit frönen. Das wöchentliche Training in der modernen Peter-Ustinov-Sporthalle und natürlich die Spiele der Einsteigerklasse (Jugendliche) beziehungsweise Oberliga Nord bedeuten für alle eine willkommene Abwechslung, aber zugleich auch Ertüchtigung zu mehr Lebensqualität.

Über rund 30 Rollstühle verfügt dieser Verein, dank der Spenden aus einer Benefizveran- staltung des Berlin Lions- und Capital-Clubs, aber auch dank der Unterstützung durch die Glücksspirale, die einige Male in die Bresche sprang. „Geld benötigen wir immer”, erklärt die Vorsitzende der SG Handicap Luise Guder, „denn die Rollstühle halten nicht ewig. Bei dem schnellen, dynamischen Spiel passieren schon hier und da ungewollte Zusammenstöße, was dazu führt, dass Räder, Speichen oder auch der Aluminiumrahmen beschädigt werden oder gar zu Bruch gehen, was kostspielige Reparaturen mit sich bringt.”
Für einen neuen, sportgerechten Rollstuhl, so die gelernte Bankerin, die in den letzten schlimmen Tagen des Zweiten Weltkrieges beim Kampf um Berlin als achtjähriges Mädchen den rechten Arm verlor, sind bis zu 2.500 Euro zu berappen. Eine Menge Geld, das nicht so leicht aufzutreiben ist. Und außerdem werden verstärkt bewegliche Standkörbe mit einem Brett gebraucht, die in der Höhe verstellbar und besonders für das Training bei kleineren Kindern, die noch nicht so hoch werfen können, vonnöten sind. „Deshalb sind wir Sponsoren, Mäzenen und Gönnern immer sehr zu Dank verbunden.”

Die GlücksSpirale tut Gutes.
Zum Beispiel für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB)
