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Samstag, 14.04.2018 (15. KW)
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100.000 Euro für „Alten Zoll“ in Geislingen

„Alter Zoll“ in Geislingen
(v. l. n. r.): Dr. Eckart Rosenberger (Mitglied des Vorstands der Denkmalstiftung Baden-Württemberg), Frank Dehmer (Oberbürgermeister Geislingen), Frank Ackermann, Bezirksdirektor Toto-Lotto Bezirksdirektion Donau-Oberschwaben GmbH/ Bildrechte: STLG

Große Freude in Geislingen a. d. Steige (Kreis Göppingen): Auch dank 100.000 Euro aus Mitteln der Rentenlotterie GlücksSpirale kann das im Jahr 1495 er-baute Fachwerkgebäude saniert werden. Lotto-Bezirksdirektor Frank Acker-mann überreichte am Dienstag (20. September) gemeinsam mit Dr. Eckard Ro-senberger, Mitglied im Vorstand der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, ei-nen symbolischen Förderscheck. In Baden-Württemberg fließen jährlich knapp 28 Mio. Euro aus Lotteriemitteln in den Denkmalschutz, davon 2,9 Mio. aus der GlücksSpirale.

„Mit der Förderung durch die GlücksSpirale soll nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Denkmalstiftung Baden-Württemberg fließen“, betonte Frank Ackermann beim Besuch in Geislingen. „Die GlücksSpirale-Mittel machen es den Stiftungen möglich, wertvolle Kulturdenkmale zu sichern und vor dem Verfall zu retten“, so der Ge-schäftsführer der Toto-Lotto Bezirksdirektion Donau-Oberschwaben mit Sitz in Ulm weiter.

Einst diente der Alte Zoll – wie man das Gebäude heute nennt – als Wohnhaus der Ulmer Zollbeamten. Nun plant die Stadt, das Bürgerzentrum hier unterzubringen. Hierzu ist es zwingend notwendig, das historische Gebäude, das sich im Herzen der Geislinger Altstadt befindet, grundlegend zu sanieren. 

2012 hat die Stadt Geislingen das Kulturdenkmal von den Privateigentümern erworben und sich dazu entschlossen, das Gebäude öffentlich zu nutzen. Dazu wurde ein Raumprogramm für ein vielseitig genutztes Bürgerhaus entwickelt. „Die Gesamtinstandsetzung ist eine gewal-tige Aufgabe, denn das Gebäude gehört nicht nur zu den ältesten Fachwerkbauten Geislin-gens, sondern auch zu den renovierungsbedürftigsten“, sagte Dr. Eckard Rosenberger, Mit-glied im Vorstand der Denkmalstiftung Baden-Württemberg bei der Übergabe des Zuwen-dungsvertrages.
In Baden-Württemberg fließen jährlich knapp 28 Millionen Euro in den Denkmalschutz. „Der Hauptanteil in Höhe von 24,9 Millionen Euro stammt aus dem Wettmittelfonds, den das Land aus den Reinerlösen der staatlichen Lotterien bildet. Damit wird unter anderem das Denk-malförderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen finanziert“, erläuterte der Lotto-Vertreter. Aus der Rentenlotterie GlücksSpirale werden weitere Mittel bereitgestellt. 2015 beliefen sich diese in Baden-Württemberg auf rund 2,9 Millionen Euro.

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