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Samstag, 10.11.2018 (45. KW)
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50.000 Euro für Wutachtalbahn in Blumberg

Bahnhof-Zollhaus-Blumberg
v.l.n.r.: Friedhelm Müller (Ingenieurbüro Schweizer, Blumberg), Jan Schweizer (Vorsitzender des Stadtverbands Blumberg), Wolfgang Meinhardt (DSD Ortskuratorium Villingen-Schwenningen), Marion Caspers-Merk (Geschäftsführerin Staatliche Toto-Lotto Baden-Württemberg GmbH), Christian Brinkmann (Geschäftsführer Wutachtalbahn Blumberg) und Markus Keller (Bürgermeister Stadt Blumberg). Foto: STLG, Stock.

Die Rentenlotterie GlücksSpirale fördert die denkmalgeschützte Wutachtalbahn im Schwarzwald mit 50.000 Euro. Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk übereichte am Freitag, 18. September, in Blumberg einen symbolischen Scheck an Bürgermeister Markus Keller.

 

Für die kontinuierliche Pflege und den Unterhalt der Strecken, Tunnel und Brücken der Wutachtalbahn benötigen die Stadt Blumberg und der Förderverein Wutachtalbahn e.V. Unter-stützung. Die Rentenlotterie GlücksSpirale stellt aus ihren Mitteln 50.000 Euro für die Steinbauinstandsetzung an einer Stützmauer der im Volksmund als „Sauschwänzlebahn“ benannten Museumsbahn zur Verfügung.

„Mit der Förderung durch die GlücksSpirale soll auch nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fließen“, betonte Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH beim Termin vor Ort. „Seit 1992 wurden aus diesen Mitteln in mehreren Tranchen Mittel für die Sauschwänzlebahn bereitgestellt. Aus unserer Sicht ein absolut förderungswürdiges Projekt, das die wichtige Epoche der Industrialisierung des Landes widerspiegelt,“ so Caspers-Merk weiter.

1992 und von 2003 bis 2006 und wiederum 2013 stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale für Sanierungsarbeiten an der sogenannten Sauschwänzlebahn im Wutachtal insgesamt rund 850.000 Euro zur Verfügung.

Bahnhof-Zollhaus-Blumberg

Blumbergs Bürgermeister Markus Keller nahm den Förderscheck dankend entgegen. Christian Brinkmann, Geschäftsführer der Wutachtalbahn, und Architekt Friedhelm Müller erläuterten die Arbeiten. Beim Termin waren auch Renate und Wolfgang Meinhardt vom Ortskuratorium Villingen-Schwenningen der DSD anwesend.

Die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert ist ohne die Eisenbahn nicht denkbar. Als Teil der Industriekultur wird der Erhalt und Betrieb von historischen Eisenbahnfahrzeugen heute von vielen Museen und Museumsbahnen wahrgenommen. Die lebendige Darstellung historischen Eisenbahnverkehrs nimmt dabei immer größeren Raum ein. Eine besondere Rolle spielt in diesem Zusammenhang die unter Denkmalschutz gestellte, ehemals strategische Bahnverbindung zwischen Blumberg und Weizen mit ihren angrenzenden Strecken.

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