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Samstag, 17.11.2018 (46. KW)
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50.000 Euro für die Instandsetzung der Burg Staufeneck in Salach

Scheckübergabe Burg Staufeneck
vl.n.r.: Prof. Dr. Rainer Prewo (DMS), Karin Schurr (Eigentümerin), Hans Weller, Klaus Schurr (Eigentümer), Franziska Wisotzki und Sandra Huth (beide Ing.Büro Grau). Foto: STLG, Hans Weller.

Die GlücksSpirale fördert die Instandsetzung der Burg Staufeneck in Salach mit 50.000 Euro. Lotto-Bezirksdirektor Hans Weller überreichte am 18. November 2014 einen symbolischen Scheck in dieser Höhe an Miteigentümer-Ehepaar Schurr.

Die ursprüngliche Burg Staufeneck in Salach ist heute teilweise vom Einsturz gefährdet. Starker Bewuchs der Mauerkrone, Rissbildungen im Mauergefüge und an den gewölbten Fensterstürzen sowie starke Witterungsschäden machen dem Baudenkmal zu schaffen. Bei der südlichen Palaswand besteht sogar Einsturzgefahr. Die Rentenlotterie GlücksSpirale stellt aus ihren Mitteln 50.000 Euro für die Instandsetzung der Ring- und Palasmauern der Burg bereitgestellt.

Als Ludwig von Staufen 1080 mit dem Bau der Burganlage Staufeneck beginnt, legt er den Grundstein für einen Familienwohnsitz, der 250 Jahre im Besitz der Staufer bleiben wird. Lange Zeit wechseln die Burgherren danach durch Kauf oder Heirat. 1800 beginnt die Zeit des Verfalls, bis die Burg 1844 nicht mehr bewohnbar ist und in weiten Teilen abgebrochen werden muss. In den 1920er Jahren wird wieder mit der Bewirtschaftung im Westteil der Burgruine begonnen. Diese wird in den 1970er Jahren zum gehobenen Restaurant mit Bankettsaal. Mittlerweile wurde der Stadt Böblingen die Ruine abgekauft und in einen Hotelbau integriert.

„Mit der Förderung durch die GlücksSpirale solle auch nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Denkmalstiftung Baden-Württemberg (DMS) fließen“, betonte Hans Weller, Geschäftsführer der Lotto-Bezirksdirektion Ostwürttemberg GmbH. Die Miteigentümer der Burg Staufeneck Klaus und Karin Schurr, zu dem auch die Ruine der ursprünglichen Burg aus dem 10 Jahrhundert gehört, nahmen den Förderscheck dankend entgegen. Beim Termin war außerdem Professor Rainer Prewo, Vorstandsvorsitzender der DMS, anwesend.

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