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Samstag, 10.11.2018 (45. KW)
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250.000 Euro für Donauquelltopf und Donauquelltempel in Donaueschingen

Gruppenbild Donaueschingen
v.l.n.r. Prof. Dr. Rainer Prewo (Vorstandsvorsitzender DS BW), StS Ingo Rust, OB Erik Pauly, Dirk Beil, Norbert Müller

Norbert Müller überbrachte am 6. Juni 2014 in Anwesenheit von Staatssekretär Ingo Rust, Kuratoriumsvorsitzender der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, gleich zwei Schecks in Donaueschingen. 220.000 Euro für die Gesamtinstandsetzung des Donauquelltopfes und 30.000 Euro für die Restaurierung des Donauquelltempels nahmen Oberbürgermeister Erik Pauly und Dirk Beil von der Fürstlich-Fürstenbergischen Liegenschaftsverwaltung dankbar entgegen.

Der Donauquelltopf markiert den Ursprung einer der wichtigsten europäischen Flüsse und befindet sich derzeit in stark sanierungsbedürftigem Zustand mit rasch fortschreitenden Schadensbildern. Nur eine grundlegende Instandsetzung und Restaurierung sämtlicher Bestandteile der Anlage kann die langfristige Erhaltung dieses Kulturdenkmals gewährleisten. Die kreisrunde Quellfassung mit Tierkreiszeichen und einer Skulpturengruppe war in den Jahren 1875 bis 1896 entstanden. Die Stadt Donaueschingen hat nun ein Gesamtkonzept für die Sanierung entwickelt, das auch einen besseren Besucherzugang zu dem Quelltopf ermöglichen wird.

Der Donauquelltempel gehört zum Ensemble der Fürstlich Fürstenbergischen Parkanlage des Schlosses von Donaueschingen. Gemeinsam mit der Donauquelle und dem Auslauf der jungen Donau durch diese kleine Säulenanlage markiert der Tempel den Ausfluss des Donaubachs in die Brigach. Das Bauwerk im griechisch-antiken Stil ist statisch gefährdet, die Marmor und Metallelemente sind dringend restaurierungsbedürftig.

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