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Samstag, 15.09.2018 (37. KW)
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GlücksSpirale-Mittel für die Sanierung des Fürstenhäusles in Meersburg

Fürstenhäusles in Meersburg
v.l.n.r.: Bürgermeister Martin Brütsch, Marion Caspers-Merk (Geschäftsführerin Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg), Peter Moser vom Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Ministerialrat Bernhard Gieß vom Finanzministerium und Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten.

Ministerialrat Bernhard Gieß, Leiter des Referats Kulturliegenschaften im Ministerium für Finanzen, betonte die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Staatlichen Toto-Lotto GmbH. Für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg eröffnete Geschäftsführer Michael Hörrmann zugleich neue Perspektiven: „Mit der jetzt beginnenden Sanierung wird es für uns noch einmal ganz anders möglich sein, die besondere Geschichte des Fürstenhäusles zu präsentieren.“

Das Fürstenhäusle, ein idyllisch gelegenes Häuschen inmitten der Weinberge über der Altstadt von Meersburg, ist ein beliebter Ort mit zahlreichen Besuchern. Das liegt zum einen an der herausragenden Lage und der überwältigenden Sicht über den See. Zum anderen verdankt es seine Anziehungskraft einer prominenten Besitzerin: In der Mitte des 19. Jahrhunderts lebte hier die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. An sie erinnert das Droste-Museum im Fürstenhäusle, das mit Andenken an das Werk und das Leben der Autorin und Möbeln der Zeit eine reizvolle biedermeierliche Atmosphäre in den Räumen entstehen lässt.

Das Fürstenhäusle und der Besucherbetrieb waren über viele Jahre verpachtet. Seit 2016 haben die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg den Betrieb übernommen. Dabei war bereits in der kurzen Zeit ein Anstieg der Besucherzahlen festzustellen. Das Publikum, das sich durch ein hohes Interesse am Thema auszeichnet, nimmt den steilen Weg zum Museum vor allem wegen der bekannten Schriftstellerin der Biedermeierzeit auf sich. Mit einem neu entwickelten Führungsangebot reagieren die Staatlichen Schlösser und Gärten auf das deutliche Interesse – mit positiver Resonanz.

Um das Fürstenhäusle für den künftigen Besucherbetrieb zu ertüchtigen, starten jetzt Sanierungsmaßnahmen unter Leitung des zuständigen Amtes Ravensburg von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, das im Rahmen der anstehenden Gebäudesanierung auch die Gartenanlage überholen wird. Die Baumaßnahme umfasst das gesamte Gebäude: Es geht im Äußeren um die denkmalgerechte Sanierung von Dach und Fassade des Fürstenhäusles, um die Restaurierung der Fenster, Fensterläden und Türen. Im Inneren handelt es sich um die denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung im Gebäude. Dabei soll insbesondere die Eingangssituation für die Museumsbesucher verbessert werden. Zugleich wird ein barrierefreier Zugang im Erdgeschoss entstehen. Im Obergeschoss werden die Ausstellungsflächen erweitert. Für das ganze Haus steht eine Modernisierung der technischen Anlagen auf dem Arbeitsprogramm, einschließlich der Neugestaltung der Sanitäranlagen und einer Erneuerung der Beleuchtung. Dafür haben die Restauratoren der Staatlichen Schlösser und Gärten bereits das Fürstenhäusle weitgehend geräumt: Die Zeit der Schließung bietet die Gelegenheit, das historische Mobiliar zu untersuchen und, wo nötig, zu restaurieren. Wegen der umfassenden Sanierung bleibt das Fürstenhäusle während der ganzen Saison 2017 für den Besucherbetrieb geschlossen.

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Rat und Hilfe unter 0800 1372700 (kostenlos und anonym). Spielerschutz