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Samstag, 10.11.2018 (45. KW)
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Garten des Hermann-Hesse-Hauses saniert

Herman-Hesse-Haus
v.l.n.r.: Herr Gerhard Weiermann, Frau Caspers–Merk, Frau Eva Eberwein, Herr Cay Amei, Herr Frank Eisele. Foto: Eisele, STLG

Dank 15.000 Euro aus Mitteln der GlücksSpirale wurde der Garten des Hermann-Hesse-Hauses saniert

1907 ließ sich der spätere Literaturpreisträger Hermann Hesse ein Haus auf der Bodensee-Halbinsel Höri bauen. Weit mehr noch als das Haus wuchs Hesse jedoch der eigene Garten ans Herz. Das sanft abfallende Gelände legte er nach seinen Vorstellungen an und pflegte es eigenhändig. Er folgte keinem allumfassenden Programm, sondern verband Elemente des architektonischen Reformgartens, der im beginnenden 20. Jahrhundert im Trend lag, mit denen des traditionellen Bauerngartens. Der Autor komponierte seinen Garten wie ein Gemälde.

Garten des Hermann-Hesse-Hauses

Lange Vernachlässigung machten Haus und Garten zu schaffen. Dank des Engagements der heutigen Eigentümer kann beides nun wieder in der authentischen Aura der Entstehungsjahre erlebt werden. Die Eigentümerfamilie Eberwein wurde dabei von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit 15.000 Euro aus Mitteln der Rentenlotterie GlücksSpirale unterstützt. Die Mittel wurden für die Wiederherstellung des nördlichen Gartenbereichs bereitgestellt und fielen somit buchstäblich auf fruchtbaren Boden. Denn dank der Mittel konnte die Neugestaltung der Böschung zwischen Gartentüre und Tor, die Schaffung einer Einfassung für den Kiesplatz sowie die Wiederherstellung des Kiesplatzes mit Kastanienbestand umgesetzt werden.

Hermann-Hesse-Haus

„Die Teilnahme am staatlichen Lotterie- und Wettangebot fördert das Gemeinwohl im ganzen Land“, sagte Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, anlässlich ihres Besuchs vom 16. Mai 2014, bei dem sie sich von der gelungenen Fertigstellung der Gartensanierung überzeugte. „Hier in Gaienhofen kann man nicht nur auf den Spuren von Hermann Hesse wandeln. Der Garten des Schriftstellers ist gleichzeitig auch eine außergewöhnliche kleine Oase am Bodensee“, freute sich Caspers-Merk. Eigentümerin Eva Eberwein erläuterte die Sanierungsmaßnahmen und würdigte das Engagement zugunsten des Hesse-Gartens: „Es ist ein Glück, dass die Mittel aus der Glücksspirale die Rettung unterstützt haben, zumal dies der einzige Garten des passionierten Gärtners Hesse ist, der heute erhalten ist. Es ist schön zu sehen, dass seitens der GlücksSpirale die Wertigkeit gesehen und unterstützt wurde.“

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