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100.000 Euro für das Hubertushaus in Beuron

Hubertushaus Beuron
v.l.n.r. Emmanuel Frank (Aktionsgruppe Oberschwaben), Frau Wagner-Sorg (Architektin), Frank Eisele, Chem Özdemir und Harald Erben (beide Stiftung), Direktor Norbert Müller. Foto: Frank Eisele, STLG

Mit Lotteriemitteln das kulturelle Erbe bewahren

Am Dienstag, 24. Juni 2014, übergab Lotto-Direktor Norbert Müller in Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Professor Dr. Rainer Prewo, einen symbolischen Scheck in Höhe von 100.000 Euro für die Gesamtinstandsetzung des Hubertushauses in Beuron an Harald Erben, Vorstandsmitglied der Anselm von Canterbury-Stiftung.

Der Verein für Familien- und Jugendförderung Hubertushaus Beuron e. V. will künftig Jugendlichen, Kindern und Familien eine Heimstatt in dem Gebäude bieten. Die Villa Hubertus wurde 1906 durch die Fürstlich-Hohenzollerische Verwaltung als Oberförsterei erstellt. Besonders hervorzuheben ist die aufwendige bauzeitliche Ausstattung, so etwa der farbverglaste Windfang, das reich ausgemalte Treppenhaus und die Stuckdecken. Durch längeren Leeerstand sind Dach- und Holzschindelreparaturen sowie Instandsetzungsarbeiten an der Einfriedung dringend notwendig geworden. Die anstehenden Sanierungsarbeiten werden daher von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg dank Mitteln der Rentenlotterie GlücksSpirale mit einer Summe in Höhe von 100.000 Euro gefördert. Auch das Land beteiligt sich an der Baumaßnahme.

Das Hubertushaus prägt auf Grund seiner Lage die Ortseinfahrt nach Beuron und müsse für kommende Generationen erhalten bleiben. Mit der Förderung des Hubertushauses solle auch nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Denkmalstiftung Baden-Württemberg fließen, betonte Norbert Müller beim Termin vor Ort.

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