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Bronzeplakette für Kapellenkirche Rottweil

Kapellenkirche Rottweil
v.l.n.r. DSD-Ortskurator Dr. Gerold Jaeger, Pfarrer Stöffelmaier , Andreas Schmötzer vom Katholischen Verwaltungszentrum, Margot Jaeger, Manfred Stock. Foto: STLG, Manfred Stock

Dank der Rentenlotterie GlücksSpirale wird das kulturelle Erbe bewahrt

Dank der Rentenlotterie GlücksSpirale konnten die Sanierung Kapellenkirche in Rottweil abgeschlossen werden. Zur Erinnerung an die Förderung wird eine Bronzetafel am Denkmal angebracht. Lotto-Bezirksdirektor Manfred Stock überzeugt sich am 3. Dezember 2014 vor Ort persönlich von der Fertigstellung.

50.000 Euro aus Mitteln der GlücksSpirale waren 2010 für Sanierung des Turmes der Kapellenkirche bereitgestellt worden. Weitere 50.000 Euro spendete die August-Oetker-Stiftung, sodass damals insgesamt 100.000 Euro zugunsten der Erhaltung des Kirchturmes über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) an die Katholische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz flossen. Die zur Verfügung gestellten Mittel ermöglichten den Austausch bzw. die Sanierung der Natursteine im oberen Drittel des Turms aus dem 14. Jahrhundert.

Die 1313 erstmals erwähnte Kapellenkirche wurde im 18. Jahrhundert barockisiert und von Joseph Firtmair, einem Schüler von Cosmas Damian Asam, ausgemalt. Der 70 Meter hohe Turm der Kapellenkirche ist eines der besonderen Wahrzeichen Rottweils. Er gilt als einer der schönsten gotischen Türme zwischen Prag und Paris und wurde 1981 zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung erklärt. Die Bauplastik stellt den größten Figurenzyklus einer schwäbischen Kirche im 14. Jahrhundert dar.

Mit der Förderung durch die GlücksSpirale solle auch nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die DSD fließen, betonte Lotto-Bezirksdirektor Manfred Stock beim Termin vor Ort. Andreas Schmötzer, stellvertretender Leiter des Katholischen Verwaltungszentrums Rottweil, und Pfarrer Martin Stöffelmaier nahmen die Bronzetafel entgegen und bedankten sich für die Förderung aus Lotteriemitteln. Beim Termin war auch Dr. Gerold Jaeger vom Ortskuratorium Tübingen-Neckar-Alb der DSD anwesend.

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