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Samstag, 15.09.2018 (37. KW)
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Denkmalförderplakette für das Kloster Obermachtal

Kloster Obermachtal
v.l.n.r.: Anton Buck, Bürgermeister Obermarchtal, Frank Ackermann, Geschäftsführer Lotto-Bezirksdirektion Donau-Oberschwaben GmbH, Renate Meinhardt, Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Ortkuratorium Villingen-Schwenningen), Prof. Dr. Hans Schnieders, Stellvertretender Leiter des Amtes für Kirchenmusik, Dr. Berthold Saup, Vorsitzender des Fördervereins, Wolfgang Meinhardt, Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Ortkuratorium Villingen-Schwenningen), Walter Heberle, Ehem. Vorsitzender des Orgelbauvereins, Gregor Simon, Kustos der Holzhey-Orgel Obermarchtal, Johannes Rohlf, Orgelbauer

Große Freude im Kloster Obermarchtal (Alb-Donau-Kreis): Die Holzhey-Orgel konnte dank 150.000 Euro aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale restauriert werden. In Baden-Württemberg fließen jährlich knapp 28 Mio. Euro aus Lotteriemitteln in den Denkmalschutz, davon 2,9 Mio. aus der GlücksSpirale. Zur Erinnerung an die Unterstützung wird nun eine Bronzetafel am Objekt angebracht. Diese überreichte Lotto-Bezirksdirektor Frank Ackermann am Mittwoch (3. Februar) an Professor Hans Schnieders, stellvertretender Leiter des Amtes für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg Stuttgart.

„Mit der Förderung durch die GlücksSpirale soll nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fließen,“ betonte Frank Ackermann beim Besuch des Kloster Obermarchtal. Prof. Hans Schnieders, stellvertretender Leiter des Amtes für Kirchenmusik,  nahm die Bronzetafel entgegen und bedankte sich für die Förderung aus Lotteriemitteln. Beim Termin war auch Wolfgang Meinhardt vom Ortskuratorium Villingen-Schwenningen der DSD anwesend.

Im Mittelpunkt der Klosteranlage Obermarchtal steht die berühmte Stiftskirche, die 2001 zum Münster erhoben wurde. Zur Kirche gehört eine der bedeutendsten Orgeln des weithin bekannten Orgelbauers Johann Nepomuk Holzhey. Die Orgel wurde am Ende einer großen Epoche, vermutlich 1780, fertiggestellt. Der Befall mit Holzschädlingen machte die Generalrestaurierung des Instruments zwingend notwendig. Mit den bereit gestellten 150.000 Euro aus GlücksSpirale-Mitteln wurden die Arbeiten entscheidend gefördert. Wesentliche Aufgabe der Restaurierung war, Holzheys Orgelkonstruktion im Detail zu erforschen und möglichst originalgetreu zu rekonstruieren. Der Restaurierungs-Maßnahmenkatalog war umfangreich und veranschlagte mehr als 15.500 Arbeitsstunden. Hauptsächlich floss diese Arbeit in die Wiederherstellung.

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