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30.000 Euro für den Römerturm

Römerturm Haigerloch
v.l.n.r.: Bürgermeister Dr. Götz, Lotto-Bezirksdirektor Frank Eisele, Margot Jaeger (Ortskuratorium Necker-Alb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) , Bernd Wannenbacher (Bauamt Haigerloch), Dr. Gerold Jaeger (Ortskurator DSD). Foto: STLG / Frank Eisele.

Die Rentenlotterie GlücksSpirale fördert die Sanierung des Römerturms in Haigerloch mit 30.000 Euro. Lotto-Bezirksdirektor Frank Eisele übereichte am Mittwoch, 15. Juli 2015, einen symbolischen Scheck an Bürgermeister Dr. Heinrich Götz.

Der Römerturm in Haigerloch ist stark sanierungsbedürftig. Die Dachdeckung ist undicht und das Mauerwerk weist Verwitterungsschäden sowie Risse auf. Diese Schäden sollen in zwei Bauabschnitten zunächst in einer Dach- und dann in einer Fassadensanierung behoben werden. Die Rentenlotterie GlücksSpirale stellt aus ihren Mitteln 30.000 Euro für die Arbeiten am Dach zur Verfügung.

Der Römerturm heißt eigentlich nicht Römerturm, sondern bekam die Bezeichnung von Forschern im 19. Jahrhundert, die fälschlicherweise davon ausgingen, dass der Turm aus der Zeit der Römer stamme. Sein richtiger Name ist Oberstadtturm, Oberer Turm oder Hoher Turm. Er ist der Rest der ersten Burg von Haigerloch, die um 1000 hier entstand. Heute wird er als Aussichtsturm genutzt und bildet das Wahrzeichen der Stadt.

„Mit der Förderung durch die GlücksSpirale soll auch nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fließen“, betonte Frank Eisele, Geschäftsführer der Lotto-Bezirksdirektion Bodensee GmbH. Haigerlochs Bürgermeister Dr. Heinrich Götz, nahm den Förderscheck dankend entgegen. Beim Termin vor Ort war auch Dr. Gerold Jaeger vom Ortskuratorium Neckar-Alb der DSD anwesend.

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