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Samstag, 17.11.2018 (46. KW)
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40.000 Euro Unterstützung für Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn

Stiftung St. Franziskus
Mitte: Manfred Stock, Geschäftsführer Lotto-Bezirksdirektion Schwarzwald-Hochrhein, Hubert Bernhard, Mitglied des Vorstands der Stiftung St. Franzis-kus, rechts außen Gisela Kunz, Leiterin des Internats und Kinder des Internats. Foto: STLG.

Mit exakt 40.000 Euro unterstützt die Rentenlotterie GlücksSpirale die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn in Schramberg für taubblinde und hörsehbehinderte Jugendliche.

Anlässlich der Fördermaßnahme überreichte Manfred Stock, Geschäftsführer der Lotto-Bezirksdirektion Schwarzwald-Hochrhein, am 27. April 2015 einen symbolischen Scheck an Hubert Bernhard und Michael Wollek, die Vorstände der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn.  Auch Dietmar Stephan, Direktor des Förderzentrums Sehen, und Gisela Kunz, Leiterin des Internats, waren bei der Übergabe anwesend.

Die von der GlücksSpirale geförderte Einrichtung der neuen Internatsgruppe "Helena plus" eröffnet jungen Menschen mit Taubblindheit oder Hörsehbehinderung neue Chancen und Perspektiven. Das Wohn- und Schulangebot sorgt für einen bedarfs- und zielorientierten Übergang von der Schulzeit in den Erwachsenenbereich mit Hilfe von Praktika. Das Erwachsenwerden wird durch die Förderung der Selbständigkeit sowie die Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsleben gefördert. Die ganzjährig geöffnete familienähnliche Wohngruppe mit geschulten Mitarbeitern ermöglicht den jungen Menschen auch durch den Kontakt mit Gleichaltrigen in ähnlicher Lebenssituation eine gute Kommunikationsplattform.

„Wer ein GlücksSpirale-Los erwirbt, gibt nicht nur seinem Glück eine Chance, sondern tut auch etwas Gutes für die Gesellschaft“, so Manfred Stock beim Pressetermin. Damit leiste jeder, der an der Lotterie teilnimmt, auch einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit. Er hob hervor, wie wichtig die neue Internatsgruppe für die jungen Menschen sei, hier die geeignete Betreuung und Ausbildung für das tägliche Leben in der Form zu finden, die sie benötigen.

Die Einrichtung der Wohngruppe erforderte einige Mehrkosten durch aufwändige Schallschutzmaßnahmen, blendarme Beleuchtung, sehbehindertengerechte Ausstattung und dem Einbau von Sicherheitsanlagen. Die Gesamtkosten der baulichen Maßnahme belaufen sich auf 178.000 Euro, die von der Stiftung selbst getragen werden müssen. Manfred Stock überreichte den Spendenscheck in den Räumen von "Helena plus" und erhielt dabei einen Einblick in den Alltag der Taubblindengruppe. Benannt ist diese nach der taubblinden Schriftstellerin Helen Keller.

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Rat und Hilfe unter 0800 1372700 (kostenlos und anonym). Spielerschutz