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Samstag, 17.11.2018 (46. KW)
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Weinstetter Hof in Eschbach saniert

Weinstetter Hof
v.l.n.r.: Bodo Schöffel, Marion Caspers-Merk, Karl-Heinz Guy, Mario Eggen, Dr. Dagmar Zimdars, Harald Hunzinger. Foto: Schöffel, STLG

Dank 100.000 Euro aus Mitteln der GlücksSpirale: Weinstetter Hof in Eschbach saniert

Der Weinstetter Hof in Eschbach, einst Sommersitz der Heitersheimer Johanniterfürsten, ist bis heute von großer historischer Bedeutung. Ein Beleg dafür ist u.a. die außergewöhnliche Stuckdekoration in der Villa und dem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Im Jahr 896 war das Hofgut Weinstetten unter dem Namen „Vizzilistat“ erstmals geschichtlich erwähnt worden. Dadurch gilt es als eines der ältesten Gebäude in der südbadischen Region Markgräfler Land. 1983 mieteten sich die Malerwerkstätten Heinrich Schmid mit Lagerräumen auf dem Weinstetter Hof ein und erwarben 1985 schließlich das ganze Areal.

Nach jahrelangem Leerstand waren indessen der Weinstetter Hof sowie verschiedene seiner Gebäude verfallen. Die Suche nach einer möglichen Nutzung brachte schließlich im Jahr 2010 die Entscheidung für eine Gesamtsanierung. Dabei wurde der Eigentümer, Dr. Carl-Heiner Schmid, von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit 100.000 Euro aus Mitteln der Rentenlotterie GlücksSpirale unterstützt. Wie bei allen, mehrere Jahrhunderte übergreifenden Bauwerken, stand die Frage im Vordergrund, welche Bestände öffentlich zugänglich gemacht und welche weiter im Verborgenen bleiben sollten. Dank Dr. Schmid ist auf dem Weinstetter Hof mit finanzieller Unterstützung der GlücksSpirale ein Kleinod entstanden, das sich zu einer beliebten Begegnungsstätte mit vielfältiger kultureller Nutzung gemausert hat.

„Die Teilnahme am staatlichen Lotterie- und Wettangebot fördert das Gemeinwohl im ganzen Land“, sagte Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, anlässlich des Termins auf dem Weinstetter Hof am 16. Mai 2014, bei dem sie sich persönlich von der gelungenen Fertigstellung der Gesamtsanierung überzeugte. Der federführende Architekt, Mario Eggen, erläuterte Frau Caspers-Merk und den anwesenden Pressevertretern die Sanierungsmaßnahmen.

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