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Samstag, 17.11.2018 (46. KW)
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Synagoge Bad Nauheim

Synagoge Bad Nauheim
V. r. n. l.: Bernd Rohde (Projektverantwortlicher der Jüdische Gemeinde Bad Nauheim), Andreas Rehn (Bezirksleiter LOTTO Hessen), Mihail Finkelstein (Vorsitzender Jüdische Gemeinde), Monik Mlynarski und Manfred de Vries (Vorstand Jüdische Gemeinde).

Die Jüdische Gemeinde in Bad Nauheim und der Wetterau wuchs ab dem 18. Jahrhundert beachtlich, so dass eine erste Synagoge 1866/1867 eingeweiht werden konnte. Als der Bau zu klein wurde, gründete man 1908 einen Synagogenbaufonds. Die Stadt stellte 1914 den Bauplatz nahe der alten Synagoge unentgeltlich zur Verfügung. Der Neubau konnte schließlich 1929 fertiggestellt werden. Der Eingang befindet sich im flach gedeckten Kopfbau, den schlitzartige Fenster symmetrisch proportionieren. Ein Teil der Fenster ist mit Rundbögen versehen, dem traditionellen Motiv des Synagogenbaus des 19. Jahrhunderts. Im Keller ist das Ritualbad untergebracht. Der Längsbau hingegen orientiert sich in seinen Proportionen und seiner Formensprache eher an traditionellen Bauformen. Er enthält einen Betsaal mit dreiseitiger Empore, eine Wohnung und weitere untergeordnete Räume.

Erbaut im Stil der Neuen Sachlichkeit

Das Objekt wird verschiedentlich als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ beschrieben. Hierfür sprechen die schlichte Formensprache des Kopfbaus und einzelne Stilelemente, wie die schmalen, hochsenkrechten Fensterausschnitte in den kurzen Seiten des Kopfbaus, das Flachdach und der kubische Balkon. Auffällig ist die Verwendung unterschiedlicher Fensterformen wie Rundbögen, Spitzbögen und waagerechter Stürze. Nicht nur bei den Fassaden, sondern auch bei den streng symmetrisch aufgebauten repräsentativen Räumen im Inneren zeigt sich der Gestaltungsanspruch. Für die Instandsetzung des Daches der Synagoge, einschließlich der Neudeckung mit Schiefer, stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 50.000 Euro zur Verfügung.

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