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Samstag, 17.11.2018 (46. KW)
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Hilfe für die Schmiede Striek

Alte Schmiede Striek

8.500 Euro stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) aus den Erträgen der Lotterie Glücksspirale für die Instandsetzung der Alten Schmiede Striek in Großefehn in Ostfriesland zur Verfügung. Im Beisein von Bezirksleiter Olaf Engelhardt von LOTTO Niedersachsen überbrachte DSD-Ortskuratorin Dörte Lossin einen entsprechenden Fördervertrag an Großefehns Bürgermeister Olaf Meinen. Nach der Instandsetzung der Schmiede soll hier weiterhin das Schmiedehandwerk gezeigt werden.

Die Errichtung der ehemaligen Huf- und Wagenschmiede geht auf das Jahr 1898 zurück. Hervorzuheben ist die Lage unmittelbar am Großefehnkanal, gegenüber dem Rathaus. Bis 1977 wurde die Schmiede durch den Schmiedemeister Gerhard Heiko Striek betrieben, der in dem benachbarten, 1904 erbauten großen Gulfhaus wohnte. Nach dem Tod seiner Tochter 2007 ging das Ensemble an die Gemeinde über, die bereits früher Instandsetzungsarbeiten geleistet hat.

Das Schmiedegebäude ist ein eingeschossiger, backsteinsichtiger Bau mit Satteldach. Über dem grünen, zweiflügeligen Tor ist die Jahreszahl der Erbauungszeit in schmiedeeisernenen Zahlen in das Mauerwerk verankert. Im Giebel findet sich ein weiterer schmiedeeiserner Anker in Form eines geschlungenen "S" - als Hinweis auf den früheren Schmied Striek.

Im Inneren sind die gemauerte Esse mit Rauchfang, der Blasebalg, ein Amboss und das ursprüngliche Werkzeug erhalten. Die Schmiede bleibt unangetastet und einschließlich der Ausstattung so erhalten wie am letzten Arbeitstag des letzten Schmiedes. Sie wird von einem ehrenamtlich tätigen Verein zu Vorführungszwecken und für eigene Projekte weiterhin als Schmiede genutzt.

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Rat und Hilfe unter 0800 1372700 (kostenlos und anonym). Spielerschutz