Gewinnzahlen
Samstag, 10.11.2018 (45. KW)
7124375

Wiedereröffnung von St. Georg in Jevenstedt

St. Georg in Jevenstedt
Foto: Annette Liebeskind (DSD)

Mit einem Festgottesdienst feierte die Gemeinde der St. Georgkirche in Jevenstedt im Landkreis Rendsburg-Eckernförde am 30. März 2014 die Wiedereröffnung ihres Gotteshauses. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellte für die Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr dank einer Spende der Rudolf-August Oetker Stiftung sowie weiterer Mittel der Lotterie GlücksSpirale, deren Destinatär die DSD seit 1991 ist, 65.000 Euro zur Verfügung.

In Jevenstedt gabelt sich der historische Ochsenweg. Genutzt vermutlich seit der Bronzezeit, wurden hier Rinder aus Jütland und den dänischen Inseln zu den Mastgebieten in den Nordseemarschen der Westküste Schleswig-Holsteins, Ost- und Westfrieslands getrieben. Das Ortszentrum prägt das Ensemble aus Kirche und Pastorat. Das erstmals 1164 erwähnte Gotteshaus war ursprünglich ein Saalbau. Durch Anfügen breiter Querarme erhielt die St. Georg-Kirche ihren barocken, kreuzförmigen Zentralbaucharakter.

Den Umbau im 17. Jahrhundert finanzierte man durch Spenden, durch die sich die Bevölkerung einen Sitzplatz in der Kirche sichern konnte. Zwölf Jevenstedter Bauernknechte etwa bezahlten die nach ihnen benannte „Knechtsempore“. Die wertvolle Ausstattung ist über Jahrhunderte gewachsen, dazu gehören auch die wertvollen Schnitzfiguren des Marienkrönungs-Altars von etwa 1400. Prägend für den Innenraum sind jedoch Altar und Orgel. Den bis heute backsteinsichtigen Turm errichtete man 1504 unter Benutzung älterer Partien aus Feldsteinen und Ziegeln. An der Westseite eröffnet ein Korbbogenportal den Zugang zur Kirche. 1873/1874 erhielt die Kirche mit einem hellen Putz ihre „spätklassizistische Natursteinfassade“.

In Jahr 2014 feiert die Gemeinde auch die 850-Jahrfeier der Kirche.

Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Rat und Hilfe unter 0800 1372700 (kostenlos und anonym). Spielerschutz